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Anaplasmose ( Ehrlichose) Anaplasma phogocytophilum gehört zu den Krankheitserregern und befällt die Granulozyten ( weiße Blutkörperchen ) der verschiedenen Säugetiere ( Pferd, Rind, Hund u.a. ) einschließlich die des Menschen. Die Symptome sind meist unspezifisch und äußern sich mit Fieber, Mattigkeit, Erbrechen und Durchfall. Der Überträger ist wiederum der Holzbock, Ixodes Rizinus. Die Anaplasmose kommt daher in Europa überall vor, wo der Holzbock verbreitet ist. Untersuchungen ergaben, dass die Erreger innerhalb von 24 Stunden übertragen werden Wie erkenne ich die Symptome einer Ehrlichose ? Erste Symptome der Ehrlichiose könne Fieberschübe, Lymphknotenschwellungen, Nasen und Augenausfluss beinhalten. Häufig werden diese Symptome übersehen oder nicht wahrgenommen. Chronische Symptome sind Lustlosigkeit, Müdigkeit, verminderte Fresslust, Lymphknoten und Milzvergrößerungen. Verdächtige Hinweise auf eine Ehrlichiose geben Nasenbluten und Einblutungen auf Schleimhäuten und Haut. Schwere Verläufe könne mit schweren Blutungen, Erbrechen, Atemnot, Fieber, Veränderung der Augenfarbe und sogar Erblindung, Bewegungsstörungen, Hirnhautentzündungen einhergehen. Gibt es eine Therapie? Zur Behandlung werden Antibiotika empfohlen. Daneben gibt es symptomatische Maßnahmen, wie Bluttransfusionen, Vitamine oder auch Kortisontherapie. Besteht eine Gefahr für den Menschen? In Verbreitungsgebieten können Menschen durch Zecken infiziert werden. Eine Übertragung von Hund zu Mensch ist grundsätzlich durch direkten Blutkontakt möglich, spielt aber bisher keine Rolle. Wie kann man die Anaplasmose verhindern? Vorbeugung durch Spot on Präperate, diese haben eine repellierende ( abstoßende ) Und abtötende Wirkung und ermöglichen es Zecken erst gar nicht ihren Vierbeiner zu befallen.
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