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Borreliose Als Erreger der Borreliose galt bis vor einigen Jahren nur B. burgdorferi senu latu. Erst später wurde durch molekularische Differenzierung festgestellt, dass es sich bei B.burgdorferi um eine Mischung von verschiedenen Arten handelt und das sich unter diesem Erreger noch andere Arten von Erregern der Borreliose verbergen. In Europa werden die Erreger B. burgdoferi sensu latu und B. garinii für ca. 80 % bis 90 % als Infektionen beim Menschen verantwortlich gemacht. Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass das bei Hunden prinzipiell anders ist. Überträger ist in Mitteleuropa der Holzbock, Ixodes rizinus ( die uns bekannte Waldzecke ).
Die transovarielle Übertragung, d.h. die Übertragung der Borreliose Erreger über die Eier, scheint eine Ausnahme darzustellen. In der Regel infizieren sich die Larven und Nymphen an kleinen Nagetieren (verschiedene Mäusearten), die das Reservoir für Erreger darstellen. Im Bundesdurchschnitt sind ca. 3 % der Zeckenlarven, ca. 7% der Nymphen und ca. 15 % der adulten (ausgewachsen) Zecken infiziert. Die gefährlichen Erreger der Borreliose werden bereits 6 bis 72 Stunden nach dem Stich (Maximum 12 bis 48 Stunden übertragen. Wie kann man die Borreliose verhindern? An aller erster Stelle sollte die Impfung gegen Borreliose stehen. Diese Schutzimfpung bietet ihrem Tier eine gute Sicherheit gegen die gefährlichen Borreliose Erreger. Vorbeugen kann man auch mit sogenannten Spot on Präperaten, die es Zecken erst gar nicht ermöglichen, ihr Tier zu befallen und sich festzubeißen. Diese Spot on Präperate wie z.B. Advantix oder Expot sind bei ihrem Tierarzt erhältlich. Bei ersten Symptomen, wie gestörtes Allgemeinbefinden, Fieber, Lahmheit sollten sie sofort den Tierarzt aufsuchen, denn eine eine rechtzeitige Therapie kann das Schlimmste verhindern.
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